Wärmeföhn, Zitrus-Abbeizer und mechanisches Schleifen haben unterschiedliche Stärken und Risiken. Teste kleinflächig, dokumentiere Reaktionen und entsorge Lackschollen fachgerecht. Bei Furnier arbeite diagonal, reduziere Druck, nutze Schleifklotz statt Exzenter, um Kanten zu schützen. Atemschutz P2, Handschuhe und Schutzbrille sind Pflicht. Ziel ist saubere Haftung für das neue Finish, während lebendige Spuren, Konturen und Haptik respektvoll erhalten bleiben.
Gelöste Stuhlbeine profitieren von Wärme und leichtem Druck, um alten Haut- oder Knochenleim zu reaktivieren, anschließend frischer Leim für dauerhaften Halt. Lose Furnierblasen injizierst du mit Spritze, fixierst sanft mit Bügeleisen und Schutzpapier. Risse füllst du farbpassend, staubst mit Schleifmehl ein. Mit Zwingen in Achsrichtung, Rechtwinkligkeit und Schutzleisten vermeidest du Druckstellen und schaffst belastbare, langlebige Verbindungen.
Greife zu VOC-armen Lacken, Naturölen auf Lein- oder Tungbasis, wachsverstärkten Emulsionen und wasserbasierten Grundierungen. Hochwertige Schleifmittel sparen Zeit, gute Pinsel hinterlassen weniger Spuren. Wiederverwendbare Tücher, Papierabdeckungen statt Plastik und sorgfältige Dosierung reduzieren Abfall. So verbinden sich handwerkliche Qualität, Gesundheitsschutz und Umweltbewusstsein zu einem stimmigen Prozess, der sichtbar bessere Ergebnisse liefert und sich zugleich richtig anfühlt.
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